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Mogogo

Hintergrund:

In jedem eritreischen Haushalt steht ein Mogogo-Ofen, auf dem das eritreische Sauerteigbrot Injera gebacken wird. Das Problem ist, dass die traditionellen Öfen keinen Rauchabzug haben, so dass der Rauch in der Küche bei Frauen und Kindern gesundheitliche Schäden verursacht. Ausserdem verbrauchen die traditionellen Öfen grosse Mengen an Holz. Die neuen aus Lehm gebauten Mogogo haben einen Rauchabzug, verbrauchen halb so viel Holz und verwerten dieses sogar noch um einen Viertel besser. Das spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit. Vor allem für die Mädchen, die traditionell das Holz sammeln müssen.
Bisher wurden mit der Unterstützung des SUKE in der Region Dekamhare 2000 und in der Region Logo Anseba 1000 Mogogo gebaut.  Die Mogogos werden alle zwei Jahre von externen Experten überprüft und SUKE erhält von der Stiftung myclimate C02 Zertifikate
In diesem Preis sind Material-, Ausbildungs- und Begleitkosten inbegriffen.

Aktivitäten:

Die Öfen werden von Ihren BesitzerInnen selbst aus dem örtlichen Lehm gebaut. Die Frauen arbeiten dabei in Solitär - Gruppen zusammen. Zuerst werden begabte Promotorinnen ausgewählt und geschult. In Gruppen formen die Frauen aus Lehm Ziegel, die zu Bau der Öfen benötigt werden. Die Ofentüre aus Metall und die Ofenrohre bekommen die Frauen zur Verfügung gestellt. Die letzten SUKE Mogogos wurden in der Projektregion Tekombia/Gash Barka gebaut. Noch konnten sie nicht ganz fertiggestellt werden - es fehlen da und dort die Ofenrohre.

Beitrag von SUKE:

Beitrag, der für die Fertigstellung im 2017 noch zur Verfügung gestellt wird: SFR 6500.-

Aktuellster Bericht: Eritrea Info 81 S.3